Energie
Aber die Energieversorgung ist im Rahmen der Autarkie natürlich genauso wichtig. Die Entscheidung für Lithiumionen Batterien war schnell gefallen. In der Nutzung wesentlich effektiver als herkömmliche, langlebiger und leichter sind die wesentlichen Merkmale. Geladen werden die Batterien während der Fahrt über einen Ladebooster oder im Stand über die Solarpaneele. Natürlich ginge es auch über Landstrom. Das wollen wir aber tunlichst vermeiden, schon des Preises wegen. Das kann z.B. in Skandinavien schnell Euro 10/Tag kosten. Zuvorderst geht es uns aber um Unabhängigkeit.
Wir kannten es im kleinen Umfang von vorher: Nutzung von 220V Geräten im Fahrzeug mit 12 V. Jetzt haben wir einen 1700 Watt starken Wechselrichter an Bord. Der ermöglicht es uns tatsächlich unsere Laptops oder Akkus zu laden, unsere Nespresso Kapselmaschine zu betreiben und sogar die eingebaute Klimaanlage. Letztere natürlich nur temporär. Das gilt es noch zu testen.
Achja und unseren Milchaufschäumer oder die Saftpresse fallen Anette gerade auch noch ein.
Unser zweiter Energieträger ist Gas. Wir benötigen es nur zum Kochen und Backen. Und für den Außen-Gasanschluß, wahrscheinlich hauptsächlich zum Grillen. Man könnte meinen, da reichen dann auch 5 kg. Unter der Prämisse der größtmöglichen Unabhängigkeit haben wir uns für eine Alugastankflasche entschieden. Das bedeutet wir können an normalen Tankstellen Autogas tanken. Dazu hat uns Robel noch ein Adapterset geschenkt.
Und für den Fall der Fälle können wir zusätzlich noch eine 11 kg Flasche anschließen, Hierfür ist alles vorgerichtet, inkl. Duo Control (automatisches Umschalten) mit Crash Sensor und Fernanzeige uns Vereisungsschutz.
Braucht man das alles wirklich? Weiß ich nicht. „Nice to have it“
