Wir planen ab dem 9. Mai 2025 eine einjährige Rundreise durch Nordamerika.
Zunächst fahren wir ein paar Ziele im Osten Kanadas an, queren das Land gegen Westen und dann hoch nach Alaska. Dort wollen wir den Hochsommer verbringen.
Weiter die Westküste Kanadas Richtung Süden, dann durch den Westen der Vereinigten Staaten. Da wir jeweils – wenn der Zollbeamte dies zulässt – nur maximal 90 Tage in den USA bleiben dürfen, wollen wir in Mexiko, wohl der Baja California (1.500km lange Halbinsel im Westen Mexikos) überwintern. Im Laufe des Februars soll es durch die südlichen Bundesstaaten der USA nach Florida und dann die Ostküste hoch wieder Richtung Norden gehen.
Dem ein oder anderen wird bei der Reise auffallen, dass wir ein paar touristische Highlights auslassen werden. Das liegt schlicht daran, dass wir einige bereits in der Vergangenheit besucht haben, wie z.B. die Niagarafälle, Nova Scotia, Neufundland oder die kanadischen Rocky Mountains.
Die, die uns folgen möchten können dies gerne wieder über die App/Webseite „Find Penguins“ tun. Eine Beschreibung haben wir unter Kompass verfasst.

360 Grad Bilder beginnen unter folgendem Link:
https://smultronstaelle.eu/nordamerika-kanada-360-gradbilder/
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Unser Fahrzeug verlässt am 22. April um 23 Uhr mit dem Schiff Atlantic Sail den Hamburger Hafen und soll am 6. Mai um 6 Uhr morgens in Halifax/Kanada ankommen.
Den Verlauf des Schiffes kann man über folgenden Link verfolgen
MarineTraffic: Global Ship Tracking Intelligence | AIS Marine Traffic
(Eingabe des Schiffnamens „Atlantic Sail“ oben in der Suchmaske.)
Wir fliegen am 8. Mai nach Halifax und planen am 9. Mai das Fahrzeug abzuholen.
Das Ganze klingt durchdacht und irgendwie einfach – war es aber nicht! Auf den drei, über die folgenden Button zu erreichenden, Seiten schildern wir den Ablauf von Beginn an, mit der Fahrzeugabgabe und einem fortlaufenden Kostenplan.
Achja, für diejenigen, die denken: „Wie kann man jetzt in die USA reisen?“, noch ein paar Anmerkungen. Auch wir haben uns Gedanken gemacht:
Soll man in unberechenbaren Zeiten dorthin reisen?
Wir denken es ist immer noch ein demokratisches Land und auch kein Land im Krieg. Also ja.
Die Einreise von Deutschen wurde in den Medien als problematisch geschildert. Es gab Abschiebungen, Verhaftungen und ähnliches.
Bei den kommunizierten Fällen handelte es sich immer um die gleichen. Einer hat an der Grenze die Unwahrheit gesagt, ein anderer war vorbestraft. Und eine Frau wollte mit „Tätowierungsstudio“ einreisen, also offensichtlich dort arbeiten. Diese oder ähnliche Fälle führten bislang in der Regel auch zur Ablehnung der Einreise. Auch wenn wir als reine Touristen reisen und auch gerne wieder nach Europa zurückkehren wollen, rechnen wir im schlimmsten Fall mit einer Einreiseablehnung. Dann müssen wir halt früher zurück oder ändern unseren Reiseverlauf.
Es gäbe weitere Gründe nicht zu reisen, was auch ein Drittel der Deutschen (gegenüber März 2024) weniger tun. Für uns eher ein Grund zu reisen, da es dort hoffentlich dann nicht so voll ist.


