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- Skandinavien´22 – Die Abrechnung
Wir machen hier eine Budgetabrechnung, also ob unsere Planbeträge noch zutreffen. Eine exakte Reisekostenberechnung, also was kostet das Leben in Skandinavien für 4 Monate, wollen wir hier gar nicht anstellen. Es würde auch niemandem etwas nützen, da das Reisen zu individuell ist und eine genaue Berechnung auch zu komplex wäre, also z.B. was habe ich vorher für die Reise gekauft. Da wir ja nun mal im Fahrzeug leben, haben wir vieles – auch an Lebensmitteln – bereits dabei.
Wir waren insgesamt knapp 4 Monate in Skandinavien. Aufgrund der in allen Bereichen wesentlich höheren Preise ist ein Rückblick wichtig. Passt die Budgetierung überhaupt noch? Müssen wir uns für die kommende Zeit neue Lösungen überlegen?
- Diesel und Übernachtungskosten
Unser Budget hierfür hatten wir langfristig mit € 600,–/pro Monat angesetzt. Das wären also insgesamt € 2.400,–.
Für Campingplätze und Stellplätze haben wir nur rund € 100,– ausgegeben.
Wen wundert es, für die gefahrenen 11.500 km mussten wir € 4.200,– aufwenden.
Insgesamt € 4.300,– für diesen Part, also € 1.900 oberhalb des Budgets.
- Alles was wir – neben den fixen Kosten – für das tägliche Leben ausgeben
Hier ist zu berücksichtigen, dass wir alle Drogerieartikel und auch einige Lebensmittel aus Deutschland mitgenommen haben. Dafür haben wir aber auch bereits ein paar Sachen für die kommenden Monate bestellt, was bei meinem Bruder auf Abholung wartet. Wir haben wenig Geld für Eintrittsgelder, aber doch € 400,– für Klamotten ausgegeben.
Insgesamt sind wir in dem Teilbereich € 2.000,– unter dem Budget geblieben.
Fazit: Punktlandung bei Einhaltung des Gesamtbudget.
Wir haben bewusst wenig Geld für Übernachtungen ausgegeben, aber auch keinen Komfort von Campingplätzen benötigt. Gleichzeitig sind wir kein einziges Mal Essen gegangen. Das hatten wir auch hier nicht vor, es gehört für uns, unabhängig von dem für uns viel zu hohen Preisniveau, in Skandinavien nicht zum Lebensgefühl. Zu Schnellimbissen haben wir es immerhin ein paar Mal geschafft…
Auf Kilometer bzw. Abstecher haben wir zu keinem Zeitpunkt verzichtet. Beim Einkaufen haben wir, noch mehr als in Deutschland, auf Sonderangebote geachtet.
Wir haben aber auf nichts verzichten müssen und sind froh, noch innerhalb der Kalkulation zu sein. Wir werden an dem Budget nichts ändern. Die Dieselpreise werden wohl höher bleiben, aber das müssen wir dann halt bei den Reisezielen berücksichtigen. Erwähnen möchte ich hier noch, dass wir von den höheren Gas- oder auch Strompreisen nicht wirklich betroffen sind. Strom produzieren wir über Solar oder während der Fahrt selbst. Sehr selten benötigen wir Strom von außen. Gas benötigen wir nur zum Kochen und Backen. Wir hatten in Schweden ja mal nachgetankt – nach 6 Wochen Verbrauch haben wir € 10 bezahlt. 7,5 Liter waren es und der Preis war höher als das was derzeit LPG in Deutschland kostet. Auch eine extreme Preissteigerung würde uns daher nicht sonderlich treffen.


