Außen- und Zusatzausstattung

Warum wir Allradantrieb wollten? Wir haben keineswegs vor Offroader zu werden und z.B. quer durch Afrika fahren zu wollen. Aber nach so vielen Jahren Reisemobilfahren blicken wir auf einige Situationen zurück, wo wir uns gerne selbst geholfen hätten. Oder auch den ein oder anderen Weg gerne gefahren wären. Vernünftig? Lohnt sich das? Man kann nicht alles immer genau gegenrechnen.

Was lässt sich noch zum Fahrzeug und „Außen“-Ausstattung sagen?

Automatikgetriebe und höchstmögliche Motorkraft haben wir schnell ausgewählt.

Rammschutz (wie unser La Strada) und Lazerlamps unter dem Alkoven können nur Ignoranten als überflüssig bezeichnen…

Wohnmobile haben häufig oben rechts am Fahrzeug einen großen Kasten angebracht: Eine Markise.

Da haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Aus Erfahrung sagen wir, dass wir beim Auszug selten Schatten da hatten, wo wir ihn gerne gehabt hätten. Beim Karmann haben wir die Markise nur dreimal genutzt: Zum Testen nach dem Kauf, einmal weil wir sie hatten und einmal beim Verkaufen zum Saubermachen. Hängt aber auch an unserer Arte des Reisens. Auf Stellplätzen geht es meistens nicht und auf Campingplätzen sind wir zu selten.

Trotzdem wollten wir auf die Möglichkeit Schatten zu machen nicht verzichten. Wir haben uns in erreichbarer Höhe für uns „Kleinwüchsige“ eine Kederschiene anbringen lassen. Dafür haben wir uns ein Sonnensegel angeschafft, was wir bei Bedarf einziehen können.

Am Heck haben wir noch Schienen anbringen lassen. An diese sollen eventuell Kanister oder ein Reserverad befestigt werden.

Auf einen Fahrradträger haben wir bewusst verzichtet. Aufgrund von Vibrationen und natürlicher Wettereinflüsse nehmen die Räder auf Dauer Schaden – und da war da noch der Sicherheitsgedanke.

Wir planen uns Klapp E-Bikes anzuschaffen und diese im Heckstauraum zu verwahren – wenn da mal genug Platz ist…