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Finnland – Lappland

12. Juli 202215. Januar 2024, Europa Skandinavien
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This post is part of a series called Sommer 2022
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Es regnet stark. Wir gehen als erstes Tanken. € 2,28/l Diesel, das ist derzeit für hier oben supergünstig. Ein paar Kilometer nach Norden zu einer deutschen Befestigungsanlage aus dem 2. Weltkrieg. Unglaublich, wo unsere Vorfahren gemeint haben, sich überall „niederlassen“ zu müssen. Das Museum ist Montags natürlich zu, der Zugang zu dem Außenbereich ist aber möglich – technisch, aber tatsächlich unzumutbar aufgrund der sehr aufdringlichen Mücken.

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Wir erreichen Finnland

Wir brechen nach ein paar Minuten ab und fahren entlang des Grenzflusses wieder gen Süden. Aussteigen ist kaum möglich. Den Nationalpark Pallas-Ounastunturi (das mit den Namen wird in Finnland naturgemäß nicht besser 😜) wollen wir uns angucken und eventuell auch ein wenig erwandern. Wir sind heute viel gefahren, aber wie das im hohen Norden im Sommer so ist, spielt die Uhrzeit eine untergeordnete Rolle. Die überwältigende Natur mit den vielen Sümpfen und riesigen Waldgebieten – alles in kräftigen Grüntönen gleitet an einem vorbei. Das Abendlicht mit der nicht mehr untergehenden Sonne sorgt für eine besondere Atmosphäre. Um 23 Uhr fahren wir dann aber auf den großen Parkplatz im Nationalpark. Hier sollen Ostern 30 Wohnmobile gestanden haben, heute sind es nur drei.

Wir essen noch etwas, ziehen uns ein paar youtube-Videos rein und spielen mal wieder Yatzee (andere kennen es als Kniffel). Nachdem sich die Sonne wieder am Horizont nach oben bewegt, überlegen wir uns doch mal schlafen zu gehen. Es ist tatsächlich schon 3 Uhr – in Finnland müssten wir die Uhren eine Stunde vor stellen – tun wir aber nicht.

Am kommenden Morgen – oder so ähnlich… – fahren wir 500m weiter zum Hotelli Pallas und staunen nicht schlecht. Nicht nur die Herde Rentiere vor dem Hotel und insbesondere das im Eingang des Visitor-Zentrums, sondern, dass wir gerade noch einen Parkplatz bekommen und es nur so vor Menschen wimmelt, lässt uns erstaunen. Ob es die Mücken sind, die eher doch karge aber bergige Landschaft oder die „Überfüllung“ ist – egal – am Ende haben wir einfach keine Lust hier zu wandern.

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Typisches samisches Haus mit Rentiergehege

Wir suchen uns einen Berg 60km südlich raus, der uns einen Blick von oben über Lappland geben soll. Er ist nur 530m hoch und wird speziell im Winter intensiv von den Finnen genutzt. Ein schön angelegter Rundweg bringt uns grandiose Ausblicke.

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Auf der Weiterfahrt sind wir nicht allein auf der Straße

Ursprünglich hatten wir uns vorgenommen noch die Schleife über Rovaniemi zu fahren. Hier geht der finnische Polarkreis durch und wir wollten mal wieder Wäsche waschen. In Finnland gibt es nämlich wieder Waschsalons. Wir lesen aber auch – der Weihnachtsmann kommt ja auch von dort – dass ein großes Weihnachtsmann-Disneyland gebaut worden ist – Eintritt € 37 pro Person! Also zum Wäsche waschen sind die 200km zu weit, den Polarkreis haben wir ja bereits dieses Jahr überquert und in Rovaniemi waren wir schon mal. Letztlich wollen wir, insbesondere wegen der sehr intensiven Mückenplage, Finnland aber auch schneller verlassen. Wir suchen uns eine 60km lange Pistenstrecke raus, die uns gen Norden zum Lemmenjoki Nationalpark führt. Nicht nur die Strecke selbst fordert Konzentration…

Wer sich zwischendurch mal 3 Minuten Zeit für Rentiere auf der Straße nehmen möchte:

Dieser Nationalpark ist so groß wie das Saarland. Irgendwie haben wir den Ehrgeiz, doch noch mal in Lappland zu wandern. Auf dem Parkplatz stehen wieder viele PKW und auch zwei Wohnmobile. Erstaunlich ist, dass alle auch noch am kommenden Morgen dort stehen. Es sind fast ausnahmslos Einheimische, die offensichtlich Mehrtagestouren unternehmen, auch an den großen Rucksäcken und der perfekten Ausstattung zu erkennen. Wir nehmen uns zumindest einen kleinen 8km Trail vor. Intensives Einsprayen und ein Moskito-Gesichtsschutz sind Pflicht.

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Inari peilen wir als Zwischenstopp zum Tanken und einkaufen an. Inari – ein See mit 4 Buchstaben – wer kennt ihn nicht. Der Ort ist absoluter Drehpunkt der Nordlandfahrer, sieht man spätestens an den verschiedensten Wohn-fahrzeugen und Nationalitäten. Uns ist es hier zu voll und wir haben hier auch keine Aktivitäten vor. Wir wollen jetzt am norwegisch/finnischen Grenzfluss Tana/Karasjohka entlang nach Norwegen. Ein kleiner Spaziergang im Nationalpark Kevon-Iuonnonpuisto steht aber aber vorher noch an. Es sind nur 2 km, zwar mit viel auf und ab, aber die Hügel sind mit vielen Treppen gut zu überwinden. Und warum haben wir über 4 Stunden gebraucht? Auf halber Strecke haben wir uns total verquatscht. Eine supernette junge Frau, die mit Ihrem ganzen Stolz – einem schicken Kastenwagen – unterwegs ist. 4.000km bereits durch Norwegen hinter sich und Schweden nun vor sich. Nicht nur das sie Top-Organisiert ist, hat sie bereits mehrere sehr herausfordernde Wanderungen in Norwegen bewältigt. Unsere Hochachtung für den Mut dies alleine zu tun. Toll, deine positive Energie. Liebe Coelestina, eine gute Weiterreise, viele Eindrücke und Alles Gute für Deine Vorhaben!

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Nach der sehr schönen Fahrt entlang des Flusses, leider bei schlechtem Wetter, verlassen wir Finnland und erreichen Norwegen – Die Finnmark.

Posted in Europa, Skandinavien
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