Wir suchen uns einen Berg 60km südlich raus, der uns einen Blick von oben über Lappland geben soll. Er ist nur 530m hoch und wird speziell im Winter intensiv von den Finnen genutzt. Ein schön angelegter Rundweg bringt uns grandiose Ausblicke.

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Auf der Weiterfahrt sind wir nicht allein auf der Straße

Ursprünglich hatten wir uns vorgenommen noch die Schleife über Rovaniemi zu fahren. Hier geht der finnische Polarkreis durch und wir wollten mal wieder Wäsche waschen. In Finnland gibt es nämlich wieder Waschsalons. Wir lesen aber auch – der Weihnachtsmann kommt ja auch von dort – dass ein großes Weihnachtsmann-Disneyland gebaut worden ist – Eintritt € 37 pro Person! Also zum Wäsche waschen sind die 200km zu weit, den Polarkreis haben wir ja bereits dieses Jahr überquert und in Rovaniemi waren wir schon mal. Letztlich wollen wir, insbesondere wegen der sehr intensiven Mückenplage, Finnland aber auch schneller verlassen. Wir suchen uns eine 60km lange Pistenstrecke raus, die uns gen Norden zum Lemmenjoki Nationalpark führt. Nicht nur die Strecke selbst fordert Konzentration…

Wer sich zwischendurch mal 3 Minuten Zeit für Rentiere auf der Straße nehmen möchte:

Dieser Nationalpark ist so groß wie das Saarland. Irgendwie haben wir den Ehrgeiz, doch noch mal in Lappland zu wandern. Auf dem Parkplatz stehen wieder viele PKW und auch zwei Wohnmobile. Erstaunlich ist, dass alle auch noch am kommenden Morgen dort stehen. Es sind fast ausnahmslos Einheimische, die offensichtlich Mehrtagestouren unternehmen, auch an den großen Rucksäcken und der perfekten Ausstattung zu erkennen. Wir nehmen uns zumindest einen kleinen 8km Trail vor. Intensives Einsprayen und ein Moskito-Gesichtsschutz sind Pflicht.

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Inari peilen wir als Zwischenstopp zum Tanken und einkaufen an. Inari – ein See mit 4 Buchstaben – wer kennt ihn nicht. Der Ort ist absoluter Drehpunkt der Nordlandfahrer, sieht man spätestens an den verschiedensten Wohn-fahrzeugen und Nationalitäten. Uns ist es hier zu voll und wir haben hier auch keine Aktivitäten vor. Wir wollen jetzt am norwegisch/finnischen Grenzfluss Tana/Karasjohka entlang nach Norwegen. Ein kleiner Spaziergang im Nationalpark Kevon-Iuonnonpuisto steht aber aber vorher noch an. Es sind nur 2 km, zwar mit viel auf und ab, aber die Hügel sind mit vielen Treppen gut zu überwinden. Und warum haben wir über 4 Stunden gebraucht? Auf halber Strecke haben wir uns total verquatscht. Eine supernette junge Frau, die mit Ihrem ganzen Stolz – einem schicken Kastenwagen – unterwegs ist. 4.000km bereits durch Norwegen hinter sich und Schweden nun vor sich. Nicht nur das sie Top-Organisiert ist, hat sie bereits mehrere sehr herausfordernde Wanderungen in Norwegen bewältigt. Unsere Hochachtung für den Mut dies alleine zu tun. Toll, deine positive Energie. Liebe Coelestina, eine gute Weiterreise, viele Eindrücke und Alles Gute für Deine Vorhaben!

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Nach der sehr schönen Fahrt entlang des Flusses, leider bei schlechtem Wetter, verlassen wir Finnland und erreichen Norwegen – Die Finnmark.

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