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Eine Geschichte über den Versuch eines Interrailtrips
Warum ausgerechnet Interrail? Nun ja – bisher ist man halt nicht dazu gekommen.
Auf den bisherigen Reisen – mit Moped, Fahrrad, Auto oder Wohnmobil – konnte ich immer selbst bestimmen wann ich wohin fahren wollte. Um den Preis, dass man eben auch selbst fahren musste. Und wenn man fährt, achtet man notgedrungen meist mehr auf die anderen Dilettanten auf der Straße als auf irgendeine schöne Landschaft.
Mit dem Zug sollte das eigentlich anders sein. Da müsste doch Muße genug sein, die Landschaft vorbeiziehen zu sehen oder ein Buch zu lesen um sich dann ganz entspannt und ausgeruht am Ziel mit den örtlichen Sehenswürdigkeiten zu beschäftigen.
Für die Begriffsunkundigen: Interrail feiert 2022 50jähriges Jubiläum. Eines der Sonderangebote kostete mit entsprechendem Rabatt ‚nur‘ noch 350€ – dafür kann ich aber auch zwei Monate lang im Prinzip jeden Zug in Europa außerhalb Deutschlands benutzen, dazu noch viele Fähren.
Was nur im Kleingedruckten steht, aber sich zu einem echten Kostenfaktor und zudem zu einer Organisationsfalle entwickeln kann: man benötigt oberhalb von Regionalzügen fast immer eine zusätzliche und kostenpflichtige Sitzplatzreservierung. Davon wird später noch das eine oder andere Mal zu berichten sein…
Es wird hier – auch in diesem Zusammenhang – total hochtrabend von strategischer Reiseplanung die Rede sein.
Daher vorweg die Grundstrategie – der ursprüngliche Plan war einen Tag zu reisen und dann jeweils einen Tag eine hoffentlich interessante Stadt anzuschauen.
Nebenaufgabe war natürlich, jede Örtlichkeit, an der Schinken verkauft wird zu protokollieren und mit GPS-Koordinaten an René und Anette weiter zu melden.
Soweit jedenfalls die (naive) Theorie.
Klicke auf der Karte auf die weißen Marker und du siehst die Umsteigebahnhöfe. Klicke auf die schwarzen Marker und es öffnet sich ein Fotofenster in dem der Beitrag zu der jeweiligen Etappe verlinkt ist.


