Wir haben gelesen, dass hinter Tromsø eine Fähre nach Senja übersetzt. Eine Insel – nördlich der Lofoten und Vesterålen gelegen – , die vor einigen Jahren noch als Geheimtipp galt. Wir alle vier wollen dorthin. Vorher geht Fabian aber noch seiner Leidenschaft nach: Angeln. Und dann hat er sich noch einen Räucherofen gebastelt. Es gibt geräucherten Dorsch, Köhler und Makrele – frisch und frisch geräuchert.

Am nächsten Morgen müssen wir früh raus. Die Fähre geht zwar erst um 10.15 Uhr, aber man soll früher da sein, da diese nur 25 Fahrzeuge aufnehmen kann. Die nächste Fähre geht 2 Stunden und dann wieder 5 Stunden später. Buchen ist nicht möglich. Vor uns stehen bereits 13 Wohnmobile und PKW, als wir um kurz nach 9 Uhr ankommen. Zu unserer großen Verwunderung zahlen wir das Gleiche wie Jessica und Fabian mit ihrem PKW, rund € 25,–. Beschrieben war es für das Doppelte. Glück gehabt.

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Unser Stellplatz in der Nähe der Fähre Richtung Senja - gut besucht

Husøy ist der erste Ort auf der Insel, der uns direkt positiv überrascht. Es gibt sogar einen Stellplatz unten im Hafen, für € 20/Nacht. Für einen einfachen Parkplatz finden wir das zu teuer und finden einen etwas seltsamen Platz für die Nacht, allerdings mit grandioser Aussicht. Wir stehen am Straßenrand, einer nicht stark befahrenen Straße, unmittelbar vor der Einfahrt zum Tunnel. Am kommenden Tag gehen wir 20 km entfernt, auf den Hesten mit Blick auf den Berg Segla. Eine sehr anstrengende Wanderung mit 430 Höhenmetern mit grandiosem Ausblick auf den Berg Segla und die Fjorde der Insel. Der Platz am Tunnel hat uns so gut gefallen, dass wir wieder zurück sind. Dieses Mal steigern wir unser „Camping am Tunnel“ und grillen alles was wir so haben. Die vorbeifahrenden Einheimischen grüßen nett.

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Blick auf Husøy

Die Verbindung in den schönen Teil im Norden der Insel, ist leider wegen Bauarbeiten gesperrt. So müssen wir aussen herum und fahren ein paar schöne Ausblicke und auch kuriose Besonderheiten von Senja an. Zum Abschluß machen wir noch eine kleine Wanderung am Ende der Straße in Mefjordvaer.

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Aussichtspunkt Tungeneset

Ein kleines Video von Senja mit ein paar mehr Drohnenaufnahmen – jetzt hoffentlich korrekt

Jessica und Fabian wollen die Lofoten besuchen und eine Walsafari machen. Wir treten von hier unsere Weiterfahrt über Nordschweden-Der Westen an. Eine sehr schöne abwechslungsreiche Woche liegt hinter uns. Mit Jessis Zustimmung dürfen wir ihr Wochenvideo, mit Teilmaterial auch von uns, verwenden.

Wer jetzt denkt, wir schnorren frisch gefangenen Fisch, profitieren von den sehr schönen Drohnenaufnahmen und Jessicas sehr schönem Video – der hat Recht. Wir konnten nur mit einem warmen Zufluchtsraum, Strom, Wein und – als Höhepunkt- einer AußenDusche dienen 😉.

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