Wir sind jetzt in der Basilikata und wollen wieder auf die anders Seite. Das Ziel ist Apulien. Dafür müssen wir über die Berge. Jetzt merken wir, dass es Winter ist bzw. dieses Jahr es auch hier ausnahmsweise starke Schneefälle gegeben hat. Schon bei 300 m Höhe nimmt der Schnee zu, sodass auf 900 m Höhe eine Schneedecke bei 30 cm liegt. Zu unserer Überraschung sind die Straßen sehr gut geräumt, nur durch die Schneemassen enger. Hinter der Bergkette verschwindet der Schnee auf der Südseite vollends. Es sind für die kommenden Tage aber starke Regenfälle angesagt. Wir finden einen großen Asphaltplatz an einem Strand am Golf von Tarent. Wir sind überrascht: Das Parken ist im Grunde verboten, hier stehen aber sechs, teilweise sehr große Wohnmobile aus Deutschland. Und hier ist ein feiner sehr langen Sandstrand  –  völlig müllfrei 🤩.

Ein älteres Ehepaar mit einem Weinsberg (teilintegriertes Wohnmobil) unterwegs nach Sizilien spricht uns an und möchte einiges über unser Fahrzeug wissen. Wir hinterlassen ein wenig Neid und kommen erst Mittags weg. Wir wollen und die Ausgrabung von Metaponto anschauen, wieder griechische Hinterlassenschaften. Ein sehr großes Areal, kostenlos, aber geschlossen, bis auf den Hera-Tempel. Es ist schon wieder Nachmittag. Es wird jetzt erst um 17 Uhr dunkel, so fahren wir wieder an den Golf von Tarent zu einem Platz am Meer.

Die Stadt Tarent ist sehr stark von Schwerindustrie geprägt. Trotzdem steht ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt auf unserem Programm. Wir steuern einen Parkplatz aus der App auf der Altstadtinsel an. Vor der Brücke steht für die linke Spur eine Höhenbeschränkung von 3 m, also rechte Spur – aber da stand auch was. Hinter Brücke die gleichen Schilder, nur jetzt lesen wir auch das für die rechte Spur: für Busse und Autorisierte. Blöd, ist jetzt Einbahnstraße. Aber wir sind ja in Italien: Was interessieren mich Schilder? Es geht gemütlich auf der Busspur vorbei an PKWs. Leider fahren wir an der Einfahrt zum Parkplatz vorbei. Nochmal herum um die Insel? Die Entscheidung ist einfach und schnell getroffen, wir fühlen uns hier einfach nicht wohl zum Aussteigen.

Primitivo di Manduria ist ein bekannter Rotwein aus dieser Gegend. Die Primitivo Traube ist genetisch identisch mit der Zinfandel Traube. Aus der Gegend um Manduria sollen dann die hochwertigsten Weine gekeltert werden. Also nichts wie hin.

Den Absatz Italiens Salento wollen wir umrunden. An der Küste des Ionischen Meeres finden wir jetzt so viele Stellplatzmöglichkeiten am Meer, dass wir uns erst beim vierten entscheiden zu bleiben. Wer die Wahl hat…

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Bild 3 von 42

Unterwegs Schneemassen bereits auf 300m Höhe

Ein 360Grad Rundblick vom Piazza Vittorio Emanuele II in Manduria (links auf Quadrat klicken zum vergrößern und NEU: im Bild auf die „i“ klicken für weiteres Bildmaterial…)

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