Ein Blick in einen Raum, welcher von seinen Eindrücken in Amerika geprägt ist

Der Ort

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Frischer Fisch und tiefgefrorene Artikel


Und Wein? Irgendwie haben wir bislang vom größten Weinanbaugebiet Italiens nicht viel mitbekommen. Immerhin sehen wir doch jetzt zunehmend Weinreben. Wir wollten am liebsten zu einem Bio-Weingut, landen aber bei dem Edel-Ableger einer großen Genossenschaft, der Mandrarossa-Winery. Die Preise erschrecken uns, relativieren sich aber etwas, da es gerade 20% Rabatt gibt und Bonusflaschen in Magnumgröße, wovon wir 2 abstauben. Ein Gabelstapler fährt den kleinen Einkauf zu uns nach Hause.

Selinunt, als eine der größten archäologischen Ausgrabungsstätten des Mittelmeerraumes, haben wir uns für eine richtige Besichtigung rausgesucht. Selinus war eine griechische Stadt aus dem 7. Jh. v. Ch.. Insgesamt 8 km bewegen wir uns durch das Gebiet, mit der Besonderheit, frei durch die Ruinen und teilweise restaurierten Tempel gehen zu können. Den Shuttleservice, für 6 Euro zusätzlich, lehnen wir freundlich ab. Fand der Ticketverkäufer nicht so gut. Neben dem Eintritt von € 8 (kürzlich erhöht), sollen wir noch € 3 für eine Karte ausgeben. Der Zustand der gesamten Anlage erinnert mich an meinen letzten Besuch – 1976. Immerhin nur wenig verwitterte Schilder, allerdings nur auf Italienisch und Englisch. Die vorher heruntergeladene App aller Ausgrabungsstätten Siziliens ist nur auf Englisch und völlig sinnfrei ohne Inhalte. Die QR-Codes auf den Schildern führen zu der Nachricht: „Das Ziel wurde stillgelegt“. In der modernen digitalen Welt soll man wohl lieber Bücher und Karten kaufen. Das erinnert mich doch ein wenig an Deutschland. Uns hat der Besuch insgesamt aber gefallen, da wir ihn als kostenpflichtige Wanderung mit kulturellem Hintergrund betrachten.

Vier 360 Grad Bilder, Hauptblick geht über das Ausgrabungsfeld (am besten zuerst auf Quadrat links oben)


Jetzt suchen wir einen ruhigen Platz für die Feiertage. Auf dem Weg dorthin halten wir kurz, nur ein Foto von den Müllbergen an der Straße, fürs Fotoalbum. Da kommt ein dunkelhäutiger Mann und ruft uns zu: „No Photos!“. Ohje, es ist ein Flüchtlingscamp – also kein offizielles -, sah zunächst so aus wie fast überall auf Sizilien, nur etwas schlimmer. Wir entschuldigen uns und fahren zu einem Platz am Leuchtturm ein paar Kilometer weiter.

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Unterwegs kommen wir an der Mandrarossa Winery vorbei

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