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westliche Loire

26. November 202115. Januar 2024, Europa Frankreich
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This post is part of a series called Winter 2021/22
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Bei der Loire denken wir als erstes an die Schlösser der Loire. Wir haben vor einigen Jahren das ein oder andere auch von innen besucht. Sicher bietet jedes Schloss etwas anderes, aber irgendwie wiederholt es sich. Wir finden insbesondere die Lagen sehr schön.

Wir entscheiden uns in diesem Jahr, die bedeutenden Schlösser zwischen Tours und Orleans auszulassen. Geographisch müssten wir sonst ja auch wieder Richtung kaltem Osten.

Irgendwie wollen wir wieder eine Stadt angucken. In Angers waren wir noch nicht – dieses Mal sicher – und klingt gut was wir lesen. Die Stadt bietet einen citynahen Stellplatz an. Vorher haben wir schon gelesen: Zugang über einen Code mit großem Tor. Wir fahren erst mal hin und gucken nach. Ja. Tatsächlich da stehen zwei Mobile und ein paar andere Fahrzeuge hinter einem großen Tor. Ein Schild offenbart uns eine Telefonnummer. Eine schlechte Idee. Wie sollen wir uns verständigen? Die auch angegebene Tourist Information, noch 20 Minuten offen, ist unsere reale Chance. Sind nur 1 km. Mit unserem bescheiden kleinen Fahrzeug fahren wir dorthin und finden – wie könnte es anders sein – keinen Parkplatz. Anette macht natürlich einen super Job und besorgt uns einen Angers 24h-Pass. Dazu bekommt sie Zugangscodes für drei Tage. Jetzt verstehen wir das System. Du kaufst dir einen Pass für € 16 und der Platz kostet gar nix. Runter kommst du nämlich immer. Und der separate Fußgänger Zugang lässt sich mit einem kleinen Trick auch ohne Code öffnen. So bleiben wir drei Tage. Angers ist eine sehr sehenswerte Stadt. Und wir besuchen unseren ersten Weihnachtsmarkt 2021. Zuerst am Abend, dann noch mal am nächsten Tag mit Sightseeing.

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Ein kleiner Eindruck der Strecke direkt an der Loire

Normalerweise würden wir jetzt einfach Richtung Westen und Atlantik fahren. Wir lesen von einer Burg in der Unterwelt, Chateau Brézé. Liegt 50 km südöstlich und Saumur in der Nähe hat auch ein schön gelegenes Schloß. Wir suchen uns eine Strecke direkt an der Loire entlang aus. Das Schild LKW (> 3,5 to) Verbotsschild haben wir natürlich nicht gesehen, auch später nicht, wir müssen ja auf die sich sehr schön schlängelnde Loire konzentrieren. Erst als wir die Loire überqueren sollen und die Höhenbegrenzung bei 3,50 m (wir sind 3,42 m hoch) liegt, wird uns etwas mulmig.

Es gibt kein Problem was nicht zu lösen wäre 😉. Und die unterirdische Festung mit Schlossüberbau ist dann wirklich beeindruckend.

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Chateau Brezé

Charakteristisch sind an der Loire auch die Tuffsteinfelsen. Oben Weinberge und Mühlen, unten Höhlenwohnungen, heute offensichtlich von Künstlern genutzt – hier in Turquandt

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Ein weiterer, richtiger Höhlenwohnort ist das Dorf Orbière, dessen erste Siedlungsspuren bis ins Mittelalter zurückreichen und in dem noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts mehrere Familien lebten. In den 70er Jahren übernahm Jacques Warminski , ein in Polen geborener Künstler aus Angers, die damals verlassenen Räumlichkeiten, um in nur fünf Jahren, von 1988 bis 1993, ein monumentales Kunstwerk, die Terrestrial Helix, zu schaffen. Wir haben Glück, keiner da und alles offen.

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Hier ein paar Eindrücke von Saumur und weiteren interessanten Orten entlang der westlichen Loire

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Und da ist da noch die Geschichte mit dem Mercedes Service. Wir haben wirklich überlegt ob wir sie erzählen sollen. Wir verbringen die Nacht an der Kirche von Cunault. Alles ist gut.

Am Morgen des 1. Dezember 2021 will ich per Knopfdruck den Motor starten. Er startet – das komplette Cockpit bleibt aber dunkel. Ich fasse hier nur kurz alle unsere Tests als vergeblich zusammen. Wir wissen halt nicht was noch alles nicht funktioniert, ist ja ein sehr technisches Fahrzeug. Also rufen wir die Hotline an, die im Türrahmen vermerkt ist. Eine nette deutsche Stimme verspricht uns einen Techniker. Auf den warten wir bis abends vergeblich und besuchen währenddessen die benachbarte Kirche.

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romanisch aus dem 12. Jahrhundert

Ich rufe danach nochmal an und wiederhole: Ich kann fahren, Cockpit dunkel, was funktioniert noch nicht? Der Mann jetzt aus Belgien entschuldigt sich und verspricht Hilfe, wir bitten um diese erst am kommenden Morgen. Vereinbart wird 9 Uhr. Was sollen wir auch im Dunkeln damit? Um 10 Uhr ist noch niemand da, aber das Handy klingelt. Eine französische Stimme meldet sich aus einem ganz anderen Ort. Ich sende dem Anrufer per SMS nochmal unsere genau GPS Position. Das geht hin her mit Adresse, Bushaltestelle etc.. Kennen die kein GPS??! Präziser geht es nun mal nicht. Lange Vorrede. Er kommt, ja und zwar mit Abschleppwagen. Alles, nur das nicht, 5,3to abschleppen. Wieso? Wir können ja fahren, habe ich jedem erzählt. Ich wollte ursprünglich nur eine Werkstatt wissen. Der Fahrer ist sehr nett und wir verständigen uns über google – seine Idee.

Ich will ihm jetzt den Fehler zeigen und starte den Motor. Nach wirklich sehr vielen Versuchen innerhalb der letzten 24 Stunden – das Cockpit leuchtet plötzlich wie „immer“.  Was ja selten passiert, der Fahrer scheint mir zu glauben und ruft eine Werkstatt an. Er telefoniert mit dem Meister. Wir erfahren, beim Neuwagen speziell dem Sprinter würde das häufiger vorkommen, das kennen die. Wir sollten mal bei einer Werkstatt vorbeifahren und eventuell ein Update machen lassen – nach dem Motto überall, nur nicht bei ihm – keine Zeit und ist ja Garantie…

Was folgern wir daraus? Nichts. Es ist wie es ist. Kann immer was passieren. Selbst helfen ist heutzutage nicht. Und Hilfe bekommen wir ja.

Für diesen Fall entscheiden wir uns einfach weiterzufahren. Wenn das Cockpit wieder ausfällt, fahren wir zu einer Werkstatt. Ansonsten lassen wir das am besten in Deutschland checken.

Posted in Europa, Frankreich

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