Ein kleiner Rundgang durch die Weinkathedrale in Gandesa (in TikTok Format…)

Colònia Güell, nur 35 km weiter und kurz vor Barcelona gelegen, ist eine Werksiedlung, benannt nach dem Eigentümer Eusebie Güell und mit der bekannten Krypta von Antoni Gaudi, entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, wollen wir uns gerne ansehen.

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Höhepunkt des Rundgangs bei Colonia Güell ist die Krypta - Gaudis unvollendetes Werk

Jetzt nehmen wir uns die Costa Brava vor, mal wieder an die Küste. Das ist aber gar nicht so einfach. Weder unser Navi, noch google geben uns eine Strecke an der Küste vor. Wie wir sehen, scheinen Teile der Strecke entweder Baustelle oder anders beschränkt zu sein. Den ganzen Morgen hat es geregnet, irgendwie haben wir jetzt auch keine Lust mehr auf die zugebaute Küste. So fahren wir ins Hinterland nach Romanya de la Selva, dort gibt es wieder vorzeitliche Ausgrabungen. Nach einer sehr schönen kleinen Wanderung – bei schönstem Wetter – entscheiden wir uns nicht dort zu bleiben, sondern weiter nach Peratallada zu fahren, mit offiziellem kostenlosen Stellplatz. Er liegt neben einer mittelalterlichen Stadt. Bei schönem Abendlicht gehen wir in den kleinen Ort und staunen wie attraktiv er ist. Er scheint zudem eine große Anziehungskraft auf internationales Publikum zu haben, sehr viele Restaurants locken mit unterschiedlichsten, teilweise gehobenen und mehrsprachigen Karten.

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Kleine Wanderung bei Romanya , Creu deRomanya

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Rundgang durch Peratallada

Das Dali-Museum in Figueras haben wir schon mal besucht. Das Wohnhaus des 1989 verstorbenen Künstlers, der unser beider Jugend mit geprägt hatte, wollen wir uns jetzt angucken. Dafür geht es in den nördlichsten Zipfel der Costa Brava nach Portlligat. An unzähligen Womo-Verbotsschildern – Park- und Fahrverbote – in den verschiedensten Orten vorbeifahrend, landen wir in dem kleinen Fischerort. Wir lesen, dass ein Zutritt nur nach vorheriger Reservierung möglich ist und nur in 6er Gruppen. Wir gehen trotzdem hin, zahlen € 14 pro Person und erfahren, dass es in 2 Minuten los geht und wir den Foto-Rucksack gegenüber einschließen müssen. Fotografieren dürfen wir. Also alles super!

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Wir entscheiden uns, die Nacht auf dem Parkplatz zu bleiben. Es gibt nur ein Schild auf spanisch, welches das Parken nur zwischen 10 und 20 Uhr erlaubt. Es stehen zwei spanische Mobile da und wir lesen in der App, dass dort in den letzten Tagen meist zwanzig Fahrzeuge stehen – sie werden offensichtlich geduldet. Es werden über die Nacht insgesamt 8.

In der kommenden Nacht zu Samstag fängt es an zu regnen. Alle Apps und Wetterdienste versprechen zu 99% Regen und das fast durchgehend in den kommenden sieben Tagen. Wir fahren trotzdem die Serpentinenstrecke entlang der Küste und sehen – nix. Dichter Regen und schäumendes Meer. Dazu stürmt es. So sind wir plötzlich in Frankreich. Die letzte Tankstelle in Spanien zeigt auf der Tank-App € 1,79 für den Liter Diesel. Wir stehen davor, es sind € 1,90. In Frankreich zeigt die App € 2,35. Wir tanken voll. Wir haben es uns in den letzten Tagen angewöhnt: Täglich tanken – billiger wird es so schnell nicht mehr.

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